Automobil-Slalom Eichkamp • 03.06.2018

 

 

   
   

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder gemeinsam mit dem MSC Ranzel und dem MSC Wahlscheid unseren Automobil-Slalom auf dem Gelände des Verkehrs-
Sicherheits-Zentrum Köln/Bonn der TÜV Rheinland Akademie.

Anfahrt über den ehemaligen Rastplatz „Im Eichenkamp“ an der BAB 555

 

 

 

Flyer zum Download
     

 

 

Wer wird Sportler 2017?

 

 

 

Die Wahl zum Sportler des Jahres 2017 der Rhein-Sieg-Rundschau hat begonnen. In diesem Jahr ist u.a. auch FABIAN SCHILLER in der Kategorie "Motorsport" nominiert (siehe ANLAGE).

Die Abstimmung ist wie bisher mit den abgedruckten Original-Coupons in der Rundschau möglich. NEU ist in diesem Jahr allerdings auch die Möglichkeit des Online-Votings und zwar einmal pro Tag und pro Mail-Adresse.

Motorsportler haben es erfahrungs- gemäß immer sehr schwer, bei solchen Abstimmungen gegen die teilweise viel mitgliederstärkeren anderen Sportarten zu bestehen.

Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn ihr alle fleißig mitmacht, den Link weiterleitet und Fabian jeden Tag einmal Eure Stimme gebt!

 
   

 

GLP

 

 

   
   

Informationen zum Einstieg in den Motorsport
bei der GLP auf der Nürburgring Nordschleife

 

 

 

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Platz sechs für Fabian Schiller beim Sportwagenrennen in Spanien

Der Troisdorfer Rennfahrer glänzte auch beim Finale der Blancpain GT Serie in Barcelona wieder mit einer tadellosen Leistung

Auf Platz sechs überquerte Fabian Schiller am vergangenen Sonntag beim letzten Langstreckenrennen der Blancpain-GT-Serie die Ziellinie und sammelte damit noch einmal acht Punkte für die Meisterschaft. Nachdem der 20-jährige Eschmarer bereits nach dem achten von zehn Läufen vorzeitig den Silver-Cup für junge Nachwuchsrennfahrer gewonnen hatte, schob er sich nach einer fehlerfreien Leistung im Saisonfinale auch in der Gesamtwertung der populären, europäischen Sportwagenserie noch ein gutes Stück nach vorne. Am Ende durfte der Sohn des Siegburger Unternehmers und ehemaligen Le Mans-Teamchefs Hardy Schiller sich in seiner Premierensaison mit insgesamt 49 Punkten über den 14. Gesamtrang in einem Teilnehmerfeld von nicht weniger als 106 der weltbesten GT-Piloten freuen.




Bereits im freien Training bewies die HTP-Mannschaft um Teamchef Norbert Brückner, dass sie bei der Vorbereitung ihres Mercedes-AMG GT3 auf das Rennwochenende in Barcelona einen guten Job gemacht hat. Fabian Schiller fühlte hinter dem Lenkrad des mehr als 500 PS starken Sportwagens von Beginn an wohl und fuhr auf dem 4,655 km langen Circuit de Catalunya konstant schnelle Rundenzeiten. Genau so erfolgreich ging es für den gebürtigen Bonner sowie seine beiden Teampartner Dominik Baumann (Österreich) und Edward Sandström (Schweden) auch im dreigeteilten Qualifying weiter. Mit den Plätzen neun, sechs und fünf platzierte sich das Trio permanent in den Top Ten und weil man im Q3 mit 1:46,728 Minuten auch insgesamt die fünftschnellste Zeit markiert hatte, durfte Startfahrer Fabian Schiller das Rennen über 180 Minuten aus der dritten Startreihe in Angriff nehmen.

Obwohl Fabian Schiller als hervorragender Starter bekannt ist, konnte er diesmal auf den ersten Metern keinen Boden gut machen, denn ein unmittelbar vor ihm fahrender Markenkollege verpasste beim Erlöschen der Ampel den optimalen Zeitpunkt zum Beschleunigen. So wurde der HTP-Mercedes mit der Nummer 85 im Gerangel der ersten beiden Kurven ein wenig abgedrängt und verlor zunächst zwei Positionen. Einen Platz holte sich das Mitglied des AMC Siegburg aber schnell wieder zurück und setzte sich auf Rang sechs fest. Im ersten Renndrittel steckte Fabian Schiller zwar rundenlang im dichten Verkehr fest, konnte aber die Pace der vor ihm fahrenden Konkurrenten problemlos mitgehen und hielt ständig den Anschluss an die Spitzengruppe. Auch von mehreren Gelb- Phasen, bedingt durch Unfälle und Ausrutscher der Mitbewerber, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Leider verlor man beim ersten Boxenstopp nach knapp einer Stunde zwei Positionen, doch Sandström arbeitete sich im weiteren Verlauf des Rennens wieder nach vorne und schirmte das Schwesterauto von HTP Motorsport nach hinten ab. Schließlich gab es beim Finale auch noch einen Dreikampf um die Team-Meisterschaft und da zählte für die Truppe aus Altendiez jeder Punkt. Am späten Nachmittag zogen dunkle Wolken über dem katalanischen Kurs auf und es wurden bereits Regenreifen bereitgelegt. Glücklicherweise blieb der befürchtete Niederschlag aber aus, sodass Dominik Baumann in seinem Stint auf trockener Piste noch eine Position gut machen und den schwarz-grünen Mercedes als Sechster ins Ziel bringen konnte.

Trotz der guten Mannschaftsleistung war Teamchef Norbert Brückner mit dem Ausgang des Rennens nicht vollauf zufrieden. „Zwei Autos in den Top-6 sind in diesem bärenstarken Feld ein erfreuliches Ergebnis. Aber es wäre absolut mehr drin gewesen, sogar ein Sieg. Allerdings geht das bei dieser unglaublichen Leistungsdichte nur, wenn jeder Einzelne 100 Prozent abliefert. Das haben wir heute leider nicht ganz hinbekommen, und selbst kleine Fehler können eben den Unterschied machen. Immerhin gehen wir als Vizemeister in den Winter, und dafür gilt jedem einzelnen Teammitglied mein Respekt und Dank.“

Fabian Schiller zog dagegen nach dem Rennwochenende ein positives Fazit. „Ich glaube, man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir heute als Sechste von fast 50 Startern einen guten Job abgeliefert haben“, stellte er am Sonntag Abend fest. „Nachdem ich in den Sprintrennen bereits den Silver-Cup gewonnen hatte, ging es für mich heute darum, mich auch bei den Langstreckenrennen und im Gesamtklassement gegen die Profis durchzusetzen. Leider hatte ich am Anfang der Saison etwas Pech und habe einige Nuller verbuchen müssen. Aber mit der guten Leistung bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sowie den acht Punkten jetzt hier in Barcelona konnte ich das wieder einigermaßen wettmachen. Zusammengefasst denke ich, dass ich mich in meinem allerersten Jahr in einer GT3-Rennserie tapfer geschlagen und die Saison auf Gesamtrang 14 ganz gut zu Ende gebracht habe. Aber in Zukunft möchte ich natürlich noch mehr erreichen.“

Auf jeden Fall hat Schiller es bereits jetzt erreicht, das Interesse der Motorsportabteilungen einiger Hersteller zu wecken und so darf man darauf hoffen, dass er in naher Zukunft vielleicht mit einem Werksvertrag ausgestattet in die nächsten Rennen gehen wird. Seinem großen Ziel, genau wie sein Vater einmal bei den legendären 24 Stunden von Le Mans dabei zu sein, ist er zumindest schon ein großes Stück näher gekommen.

Text: Farid Wagner / Schiller Motorsport - Fotos: Blancpain GT Serie
 

 

Viva España - zum Finale gehts für Fabian Schiller nach Barcelona

Am kommenden Wochenende findet der letzte Lauf der Blancpain-GT-Serie auf dem Circuit de Catalunya statt

Der Circuit de Catalunya in Montmeló, einem nur knapp 9000 Einwohner großen Ort etwa 20 km nördlich von Barcelona, ist am kommenden Wochenende Austragungsort des zehnten und letzten Laufs der Blancpain-GT-Serie. Nachdem der Sprint-Cup mit Rennen über jeweils eine Stunde bereits vor zwei Wochen auf dem Nürburgring entschieden wurde, steht jetzt nur noch das letzte der fünf Langstreckenrennen auf dem Programm. Insgesamt drei Stunden lang werden die mehr als 50 Teams aus ganz Europa mit ihren GT3-Boliden beim „Festival de la Velocidad“ am Sonntag, den 1. Oktober ab 15:00 Uhr noch einmal um Meisterschaftspunkte kämpfen, bis der Gesamtsieger der Saison 2017 in der populären Sportwagenserie feststeht.




Fabian Schiller hat sein erstes Saisonziel bereits erreicht. Als Neueinsteiger, ein sogenannter „Rookie“, bewarb er sich im Frühjahr beim Team HTP Motorsport aus Altendiez und erhielt die Chance, in einem mehr als 500 PS starken Mercedes-AMG GT3 sein Können unter Beweis zu stellen. Das Vertrauen, welches Teamchef Norbert Brückner in ihn setzte, rechtfertigte das 20-jährige Mitglied des AMC Siegburg eindrucksvoll mit einer Serie von Klassensiegen sowie dem vorzeitigen Gewinn des Silver-Cup für junge Nachwuchspiloten mit dem entsprechenden Status des Automobil-Weltverbandes FIA.

Spätestens seit Saisonmitte möchte Schiller jedoch mehr erreichen als nur bester Nachwuchs-Rennfahrer in der Blancpain-GT-Serie zu werden. Bereits beim 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps, welches ebenfalls zum Endurance-Cup der Serie zählte, unterstrich der gebürtige Bonner seine Ambitionen auf ein Topresultat auch im Gesamtklassement. Während fast die Hälfte seiner Konkurrenten bei dem kräftezehrenden Marathon zwei Mal rund um die Uhr ausfielen oder in Unfälle verwickelt wurden, drehte Fabian fehlerfrei seine Runden auf dem mehr als 7 Kilometer langen Ardennenkurs. Am Ende überquerte der Sportwagen des HTP-Teams, den er sich mit dem Österreicher Dominik Baumann sowie dem Schweden Edward Sandström teilte, als hervorragender Siebter den Zielstrich und Schiller durfte stolz darauf sein, die schnellste Rennrunde aller Mercedes-Fahrer gedreht zu haben.

Baumann und Sandström werden auch beim Finale der Blancpain-Serie in Barcelona wieder die Teampartner von Fabian Schiller sein und gemeinsam wird das internationale Trio alles daran setzen, den bisher erreichten 19 Meisterschaftspunkten noch möglichst viele weitere Zähler hinzuzufügen. Auch bei einem Langstreckenrennen über 180 Minuten kommt dabei dem Qualifying eine besondere Bedeutung zu. Nur wenn es gelingt, sich mit einer schnellen Rundenzeit möglichst weit vorne in der Startaufstellung zu platzieren, kann man den üblichen Rangeleien in den ersten Kurven aus dem Weg gehen und ungehindert Gas geben. Wenn dann auch die Boxenstopps mit Reifen- und Fahrerwechsel problemlos funktionieren, steht einem weiteren Erfolg von Fabian Schiller nichts im Wege.

„Wir werden alles daran setzen, uns möglichst weit vorne zu platzieren“, gibt sich Schiller kämpferisch. „Zwar haben wir keine Chance mehr auf den Fahrertitel, aber für HTP Motorsport geht es in Barcelona noch um den Gewinn der Team-Meisterschaft. Hier liegen wir aktuell 15 Punkte zurück, aber es werden ja noch maximal 26 Zähler vergeben.“ Norbert Brückner ist vor dem Abschlussrennen ebenso motiviert wie seine Truppe: „Leider haben wir nach dem Null-Punkte-Wochenende in Le Castellet mit dem Ausgang des Endurance Cups nichts mehr zu tun. Umso mehr wollen wir versuchen, unsere kleine Chance in der Teamwertung der Blancpain-GT-Serie zu nutzen. 15 Punkte Rückstand sind eine Menge, aber so lange rechnerisch eine Möglichkeit besteht, werden wir kämpfen. Wir wissen, dass wieder absolut alles passen muss, um bei dieser gewaltigen Konkurrenz vorne mitzufahren. Aber meine Mannschaft hat schon oft genug bewiesen, dass sie das draufhat.“

Spätestens seit der spektakulären Aufholjagd bei seinem Heimrennen auf dem Nürburgring hat Fabian Schiller viele neue Fans in der Region gewonnen, welche die Karriere des jungen Rennfahrers aus dem Rhein-Sieg-Kreis auch weiterhin verfolgen möchten. Und dafür muss man noch nicht einmal selbst nach Spanien fliegen, denn sowohl das Zeittraining als auch das Rennen auf dem 4,6 Kilometer langen Grand Prix-Kurs vor den Toren der katalanischen Hauptstadt wird auf dem Youtube-Channel der Blancpain-GTSerie live übertragen. Zusätzlich gibt es im Internet auf www.blancpain-gt-series.com das beliebte Live-Timing von allen Sessions sowie viele weitere Informationen.

Text und Fotos: Farid Wagner / Schiller Motorsport